Wie funktioniert eigentlich die Energiewende in einer Gemeinde? Und wo verstecken sich die größten Stromfresser in unseren eigenen vier Wänden? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Klasse 8m mit Klassenleiter Hans Weber beim Workshop „Energiespardorf“ an der Berufsschule. Angeleitet wurde der Workshop von Frau Pollok-Will und Frau Burger. Anhand eines großen Modell-Dorfs durften wir in die Rolle von Klimaschutzmanagern schlüpfen. Das Ziel: Den CO₂-Ausstoß unseres Dorfes zu senken, ohne dass am Ende die Lichter ausgehen!
Die Stromfresser im Visier
Bevor wir das Dorf mit Windkraft und Solaranlagen fit für die Zukunft machen konnten, mussten wir herausfinden, wo überhaupt die meiste Energie verbraucht wird. Unsere Messungen ergaben einige Überraschungen, welche Haushaltsgeräte die Liste der Einzelverbraucher anführen:
An meisten Energie verbrauchen PC, Fernseher, Handy gefolgt vom Kühlschrank. Platz drei belegt die Beleuchtung, also Licht!
Energiewende zum Mitmachen
Nachdem wir im Anschluss die Verbraucher durch effizientere Geräte (wie moderne LED-Beleuchtung) ausgetauscht hatten, sahen wir eine deutliche Verminderung des Energieverbrauchs
Dann kam die nächste Überlegung: Wie erzeugen wir den restlichen Strom? Auf dem Modell-Spielbrett haben wir mit verschiedenen erneuerbaren Energielieferanten experimentiert – von Photovoltaikanlagen auf den Dächern bis hin zu Windrädern auf den Gemeindeflächen. Zum Schluss bekam unser Dorf auch noch eine Biogasanlage! Uns wurde schnell klar, dass Klimaschutz auch bedeutet, Kompromisse zwischen Landschaftsbild, Umwelt und Wirtschaftlichkeit zu finden.
Unser Fazit
Das Projekt hat uns gezeigt, dass der sogenannte „Energie-3-Sprung“ der Schlüssel für die Zukunft ist: Strom sparen, Effizienz steigern und auf erneuerbare Energien umsteigen. Das Beste daran: Jede und jeder von uns kann schon heute im eigenen Zimmer damit anfangen!